Pfarrkirche Kuchl bei Salzburg

09.04.22, 19:00

Mit dem Passions-Chor Kuchl 2022 bestehend aus den begeisterten SängerInnen der Kuchler Chöre: Ringl Singers, Männerchor und Kirchenchor (Leitung: Johannes Forster)

Kartenbestellung

Karten zu € 18,00 im Vorverkauf, € 20,00 an der Abendkasse

Verkauf:

♣  Tourismusverband Kuchl - Tel.: 06244/6227

♣  Bürgerbüro Gemeindeamt - Tel.: 06244/6202-12

♣  Pfarrhof Kuchl - Tel.: 06244/6252

Veranstalter:

Gemeinde Kuchl

Passionssingen 2022: Pfarrkirche Kuchl © Pfarre KuchlKuchl zählt zu den ältesten Christengemeinden Salzburgs. Schon der hl. Severin (460–482) war hier tätig. 1219 wird ein Heinrich als „plebanus“ (Pfarrherr) angeführt – es gab also damals schon eine geregelte Seelsorge. Als Ur- und Mutterpfarre des Tennengaus hatte Kuchl auch überregionale Bedeutung.

In den Grundmauern der bestehenden Kirche wurden 1977 zwei Vorgängerbauten gesichtet: Der erste Bau wird in die Zeit um 1180 datiert, ein spätromanischer Bau wurde ca. 1220 der hl. Maria Magdalena geweiht. Im 15. Jh. erfolgte der spätgotische Neubau. Relikt aus dieser Zeit ist ein Taufbecken im Südchor der Kirche. Die kostbare Marmorkanzel ist 1520 datiert. Von der barocken Ausstattung des 17. und 18. Jh. hat sich beinahe nichts erhalten. Durch Plastiken aus anderen Orten ist die Barockzeit aber deutlich dokumentiert. Der Turm stammt aus dem Jahre 1789. 1855 erfolgte eine radikale neugotische Renovierung, die jedoch 1955 revidiert wurde.

Kunsthistorisch bedeutsam ist das Bild „Predigt des hl. Severin“ von Sebastian Stief aus dem Jahre 1863 in der Südkapelle. Josef Zenzmaier schuf im Jahre 1980 für die Krypta ein Relief zum gleichen Thema. Von ihm stammt auch die im Vorjahr geschaffene Umrahmung für die Madonna über dem Altar.

Grabsteine in der Turm- und in der Vorhalle entstanden zwischen dem 13. bis zum 17. Jh. Sie sind sowohl vom kunsthistorischen Gesichtspunkt als auch von dem der Entwicklung der Frömmigkeit her interessant.

Quelle: Kirchenführer