Salzburger Passionssingen 2019/2021: Inhalt

Die Geschehnisse um Jesu Tod haben die Welt geprägt wie kaum ein anderes Ereignis. Es ist faszinierend, wie diese Geschichte auch nach über 2000 Jahren zu fesseln und berühren vermag.

Seit nunmehr fast 15 Jahren betrachtet das Salzburger Passionssingen die Leidensgeschichte Jesu aus verschiedensten Blickwinkeln.

Inhalt

2019/2021 stehen erstmals jene beiden „namenlosen“ Männer im Mittelpunkt, die links und rechts von Jesus gekreuzigt wurden.

Irgendwie sind sie ein Spiegelbild für uns, wenn man in manchen Situationen nicht weiß, wie man handeln soll, wenn man zwei Seelen in seiner Brust spürt.

Der eine findet sich mit seinem Schicksal ab, der andere hadert damit ... Ist unser Schicksal vorbestimmt, kann man es beeinflussen? Wer waren die beiden „Schächer“? Waren es wirklich Verbrecher, die da mit Jesus gekreuzigt wurden? Was ist die Vorgeschichte, gibt es andere Verbindungen zu Jesu?

Daraus ergibt sich eine spannende Begegnung mit der biblischen Materie, ein ungewohnter, überraschender Blick auf die Passion.

Musik

Wie immer wird die Handlung von wunderbarer Musik aus verschiedensten alten Quellen im Schnittbereich zwischen Volksmusik und Klassik begleitet und getragen – von festlichen Bläserweisen der Pongauer Bläser, über berührende Passionsweisen des Radauer Ensembles bis hin zu Chor- und Dreigesangs-Liedern, mit denen man zwischen dem Hosianna des Palmtages bis zum „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein“ ganz tief in dieses Ereignis eintauchen und sich perfekt auf die Osterzeit einstimmen kann.